Ringkerntransformatoren für die Medizintechnik

Medizinische Geräte stellen besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und elektromagnetische Verträglichkeit. Als inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in München entwickeln wir kundenspezifische Ringkerntransformatoren, die genau auf diese Anforderungen zugeschnitten sind. Wir beliefern Hersteller medizintechnischer Geräte – von der Einzelanfertigung für Prototypen bis zur Serienfertigung

Typische Anwendungsbereiche

  • Zahnärztliche Behandlungsgeräte (z. B. Bohrer, dentale Prophylaxegeräte)
  • Bildgebende Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Ophthalmologische Lasergeräte (Augenlaser)
  • Dermatologische Lasergeräte (Hautlaser)

Jede dieser Anwendungen stellt eigene Anforderungen an Bauform, Abschirmung und Sicherheitsklasse – wir entwickeln für jeden Gerätetyp die passende individuelle Lösung.

Passende Bauform für jeden Gerätetyp

Je nach Anwendung bieten sich unterschiedliche Bauformen an. Für platzsparende, mobile Anwendungen wie zahnärztliche Handgeräte eignen sich besonders kompakte Ausführungen, etwa als Printtransformator direkt zur Leiterplattenmontage. Für stationäre Großgeräte wie MRT-Systeme sind hingegen Lösungen mit höherer Leistung und individueller Abschirmung gefragt, beispielsweise mit magnetischer Abschirmung durch einen Mumetall-Becher.

Warum Ringkerntransformatoren für die Medizintechnik geeignet sind

Ringkerntransformatoren bieten für medizinische Anwendungen mehrere entscheidende Vorteile. Durch den ringförmigen Kernaufbau ist die elektromagnetische Störstrahlung (EMI) besonders gering – ein wichtiger Faktor bei empfindlicher Diagnose- und Messtechnik. Die kompakte, effiziente Bauweise reduziert zudem die Wärmeentwicklung, was sich positiv auf die Lebensdauer der Geräte auswirkt. Zudem arbeiten Ringkerntransformatoren leiser als herkömmliche Modelle, was besonders in Patientennähe von Bedeutung ist. Wir fertigen nach der Norm IEC 60601-1 für medizinische elektrische Geräte sowie nach IEC 61558-1, mit ENEC- und UL-Prüfzeichen.

Sicherheit durch galvanische Trennung

Die galvanische Trennung von Transformatoren sorgt dafür, dass zwischen Netzseite und Ausgang keine direkte elektrische Verbindung besteht, und schützt so Patienten sowie Anwender zuverlässig vor gefährlichen Berührungsspannungen. Gleichzeitig werden Ableitströme und Störungen reduziert, wodurch eine hohe Messgenauigkeit und ein sicherer Betrieb medizinischer Geräte gewährleistet werden. Sie verhindert Erdschleifen und schützt empfindliche Elektronik vor Fehlern und Spannungsspitzen aus dem Stromnetz. Dadurch trägt sie wesentlich zur Einhaltung der Sicherheitsanforderungen der Medizintechnik bei. Für diese Anwendungen empfehlen sich unsere Sicherheits- und Trenntransformatoren.

Kundenspezifisch, ab Stückzahl 1

Ob Prototyp für die Geräteentwicklung oder Serienfertigung für die Produktion: Wir fertigen jede Baugröße individuell nach Ihren technischen Vorgaben – bereits ab einer Stückzahl von 1 Exemplar.

Können wir Ihnen helfen?

Sie entwickeln ein medizintechnisches Gerät und benötigen einen individuell angepassten Transformator?
Kontaktieren Sie uns jetzt! – wir beraten Sie zu den passenden technischen Spezifikationen für Ihre Anwendung.

FAQ - Ringkerntransformatoren für die Medizintechnik

Ja, wir fertigen Ringkerntransformatoren, die die Anforderungen der Norm IEC 60601-1 für medizinische elektrische Geräte erfüllen.

Für Anwendungen mit Patientenkontakt kommen in der Regel Sicherheits- oder Trenntransformatoren zum Einsatz, da diese durch die galvanische Trennung der Wicklungen einen zusätzlichen Schutz vor elektrischem Schlag bieten.

Ja, wir fertigen individuell entwickelte Ringkerntransformatoren bereits ab einer Stückzahl von 1 Exemplar – ideal für Prototypen in der Geräteentwicklung ebenso wie für anschließende Kleinserien.

Durch den ringförmigen Kernaufbau ist die elektromagnetische Störstrahlung (EMI) deutlich geringer als bei herkömmlichen Transformatoren. Das macht sie besonders geeignet für empfindliche Diagnose- und Messtechnik in der Medizintechnik.